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Am 25.-26.11.05 findet unser erster öffentlicher Workshop - Arbeitstitel "Subbotnik" in unserer neuen Veranstaltungsreihe '''WE-funk''' statt. Es sind alle Interessierte , Benutzer und Arbeitswütige herzlich dazu eingeladen.

Diese Seite sollte zur Diskussion dienen und Infos, Meinungen etc. sammeln, siehe Kategorien unten.

<h1> Bergriff: Subbontik </h1>

Wie aus der Maillingliste hervorging, war nicht allen klar was "Subbotnik" hei�?t und woher es kommt. Deshalb der kleine Exkurs:

Der Subbotnik (von russisch: &#1089;&#1091;&#1073;&#1073;&#1086;&#1090;&#1072; (subbota): Sonnabend) ist ein in Russland entstandener Begriff für einen unbezahlten, freiwilligen Arbeitseinsatz am Sonnabend, der in die DDR-Sprache übernommen wurde.

Die Freiwilligkeit wurde zwar hervorgehoben, nicht selten gab es jedoch einen beträchtlichen Druck für diese Arbeitseinsätze. So wurde auch so manches behördliches Wohlwollen von der �?? wohl sehr gut beobachteten und registrierten �?? Teilnahme an diesen Subbotniks abhängig gemacht. Wer eine grö�?ere Wohnung brauchte, wer nach einer besseren Stelle suchte, wer ins Ausland fahren wollte oder gar einen Telefonanschluss begehrte, der war meist auf derartige "Pluspunkte" für sein "sozialistisches Verhalten" angewiesen.

Das Wort "Subbotnik" wurde von Lenin in dem Artikel: "Die gro�?e Initiative" (russisch: "&#1042;&#1077;&#1083;&#1080;&#1082;&#1080;&#1081; &#1087;&#1086;&#1095;&#1080;&#1085;" (welikij potshin)) im Juni 1919 mit dem Untertitel: "�?ber den Heldenmut der Arbeiter im Hinterland. Anlässlich der 'kommunistischen Subbotniks'" (russisch: "&#1054; &#1075;&#1077;&#1088;&#1086;&#1080;&#1079;&#1084;&#1077; &#1088;&#1072;&#1073;&#1086;&#1095;&#1080;&#1093; &#1074; &#1090;&#1099;&#1083;&#1091;. &#1055;&#1086; &#1087;&#1086;&#1074;&#1086;&#1076;&#1091; «&#1082;&#1086;&#1084;&#1084;&#1091;&#1085;&#1080;&#1089;&#1090;&#1080;&#1095;&#1077;&#1089;&#1082;&#1080;&#1093; &#1089;&#1091;&#1073;&#1073;&#1086;&#1090;&#1085;&#1080;&#1082;&#1086;&#1074;»") verwendet. Lenin schrieb diesen Artikel nachdem die Kommunisten und ihre Anhänger bei der Moskau-Kasaner-Eisenbahn im Jahre 1919 beschlossen hatten, solche "kommunistischen Subbotniks" zur schnellstmöglichen Wiederherstellung der Wirtschaft durchzuführen.

Nach dem Krieg waren die Subbotniks durchaus eine sinnvolle Einrichtung für den Wiederaufbau, später verkamen sie jedoch oft zu bürokratischem Aktivismus, dann lokal auch oft mangels Material oder mangels Ideen schlicht zu stupiden Pflichtübungen. Spätestens Mitte der 1980er Jahren fanden diese Veranstaltungen nicht mehr statt. Die Bezeichnung blieb aber für Arbeitseinsätze der "Hausgemeinschaft" bei der Vorgartenpflege u.ä. üblich.

In der DDR wurden später auch bezahlte Sonderschichten am Sonnabend ironisch so genannt.

aus Wikipedia 2005


'''"Die gro�?e Initiative"'''
[...]Nicht weniger Beachtung verdient das Heldentum der Arbeiter im
Hinterland. Vor geradezu gigantischer Bedeutung ist es in dieser
Hinsicht, das die Arbeiter aus eigener Initiative "kommunistische
Subbotniks" (1) veranstalten [...] Es ist der Anfang einer Umwälzung,
die schwieriger, wesentlicher, radikaler, entscheidender ist als der
Sturz der Bouregoisie, denn das ist ein Sieg über die eigene
Trägheit, über die eigene Undiszipliniertheit, über den
kleinbürgerlichen Egoismus, über diese Gewohnheiten, die der
fluchbeladene Kapitalismus dem Arbeiter und Bauern als Erbe
hinterlassen hat. Erst wenn dieser Sieg verankert sein wird, dann und
nur dann wird die neue gesellschaftliche Disziplin, die
sozialistische Disziplin geschaffen sein, dann und nur dann wird eine
Rückkehr zum Kapitalismus unmöglich. wird der kommunismus wirklich
unbesiegbar sein.
(W. I. Lenin 28.Juni 1919)
(1)abgeleitet von "subbota"-Sonnabend; der �?bers

aus:
W. I. Lenin - Werke
BD 19 / S.399
Dietz Verlag Berlin 1961


<h2> Inhalte des Subbontik </h2>


<h2> Organisation </h2>


<h2> Ablauf </h2>


<h2> Teilnehmer/Aktive/(isten) </h2>


<h2> Veranstaltungsort </h2>
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